02.03.2017

Aufstellung der bayrischen ÖDP Bundestagsliste

Burgkunstadter Thomas Müller auf Platz 3 gewählt!

Die bayerische ÖDP (Ökologisch-Demokratische-Partei) hat am Wochende in Regensburg ihre Landesliste für die Bundestagswahl aufgestellt und dabei die ÖDP - Bundesvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz auf den Spitzenplatz gewählt. Den zweiten Platz belegt Prof. Dr. Klaus Buchner aus München. Den dritten Platz erreichte der oberfränkische Spitzenkandidat Thomas Müller aus Burgkunstadt. Der 62-jährige Apotheker sprach sich für einen anderen Politikstil und vor allem für andere politische Ziele als die momentan regierenden Parteien aus. Müller will den Wählern ein Bewsstsein vermitteln für die langfristigen und weitreichenden Folgen der jetzigen Politik. Politik müsse ein Interessenausgleich sein, der nicht nur das eigene Land und kurzfristige Vorteile ins Auge fasse, sondern künftige Generationen ebenso berücksichtigt, wie andere Länder und Erdteile. " Wer die Ursachen von Flucht und Migration reduzieren will, muss für gerechte Strukturen in der Weltwirtschaft sorgen und Waffenexporte in Krisengebiete und an autoritäre Staaten einstellen; also Fairhandel statt schrankenlosem Freihandel - Stopp von CETA, TTIP und TISA !!"

Politik dürfe nicht nur die bedienen, die am lautesten schreien oder am meisten an die Parteien spenden. Sie dürfe sich nur mehr am Gemeinwohl orientieren, müsse den Menschen vor die Profitgier stellen und vor allem ehrlich sein. Müller forderte, dass bei allen politischen Entscheidungen die ökonomischem, ökologischen und sozialen Dimensionen gemeinsam betrachtet werden müssen. " Gut leben, ohne den Planeten zu ruinieren, verlangt einen Politik- und Lebensstil, der auch Menschen in anderen Erdteilen, unseren Kindern und Enkeln ein Leben in Würde erlaubt. Die Botschaft lautet weder " America first " noch Deutschland oder Europa zuerst, sondern unseren Lebensraum zuerst! Eine derart geänderte Politik wäre auch die beste Voraussetzung für Frieden.

Sehr zufrieden ist Müller auch mit dem beim Landeshauptausschuss beschlossenen offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, welcher sich für den unmissverständlichen Stopp von widerrechtlichen Waffenlieferungen ausspricht. Es dürfe keine Exporte von Rüstungsgütern an menschenrechtsverletzende oder kriegführende Staaten geben. Das Argumentieren mit Arbeitsplätzen hält Müller hier für unredlich und fordert die Umstellung der Rüstungsindustrie auf nachhaltige zivile Produkte im Sinne einer  Rüstungskonversion.